1+0=10

In etwa so rechnen die Gegner der IV Zusatzfinanzierung. Wer glaubt, die IV könne allein durch eine stärkere Missbrauchsbekämpfung saniert werden, liegt falsch. Es ist klar, dass kein Missbrauch bei der IV geduldet werden darf, die Kontrollen streng und die Strafen bei Missbrauch hart sein müssen. Studien zeigen, dass dadurch rund 50 Millionen pro Jahr eingespart werden können. Dies ist positiv, aber nur ein Tropfen zur Tilgung des jährlichen Defizits von 1.4 Milliarden Franken.

Wir dürfen nicht mehr länger zuschauen, wie sich das IV Defizit jeden Tag um Millionen von Franken erhöht.

Es ist eine Frage des Gewissens, ob man der nächsten Generation noch höhere Schulden überlassen will oder nicht. Eine Ablehnung der Vorlage würde zu einem erneuten Stillstand bei der IV Finanzierung und weiteren Defiziten in Milliardenhöhe führen. Notabene würde dies auch die Zahlungsfähigkeit der AHV gefährden. Es wurde lange genug diskutiert, jetzt muss unverzüglich gehandelt werden.

Die befristete Mehrwersteuererhöhung (von 2011 bis 2017) um 0.4% und der Schuldenerlass sind tragbar. Die Wirtschaftsverbände und alle seriösen Bundesratsparteien sind daher klar für diese Vorlage. Handeln Sie vernünftig und stimmen Sie am 27. September Ja zur IV Zusatzfinanzierung - für eine Schweiz mit guten Zukunftsperspektiven und Fairness gegenüber der nächsten Generation!

Pascal Kalbermatten

Vorstandsmitglied jcvpo.ch




Veröffentlicht am:
15:48:02 16.09.2009 von JCVP Oberwallis

Letzte Aktualisierung
15:48:02 16.09.2009


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